|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Institut
für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V. ::: An der
Alster 40 ::: 20099 Hamburg ::: |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Projekte "mitWirkung!-Schleswig
Holstein"
Für
mehr Informationen besuchen Sie die Website: www.mitwirkung-sh.de
Gewaltpräventionswoche an Schulen Der Fachkreis Gewaltprävention, der sich anlässlich einer gemeinsamen, für Hamburger Schüler im "Cinemaxx" durchgeführten Veranstaltung Ende 1998 gegründet hatte, versteht als eine seiner Aufgaben, das Thema Gewaltprävention in Hamburg konzeptionell weiter zu entwickeln und praktisch um zu setzen. Unter dieser Vorgabe entstand die Idee, eine (wiederholbare) Projektwoche zur Gewaltprävention für Jugendliche an Schulen und außerschulisch zu entwickeln und somit eine Art Handreichung/ Curriculum für Pädagogen und Jugendliche zum Thema "Umgang mit Gewalt" zu schaffen. Im Vordergrund dieser Überlegungen stand der Gedanke, Prävention möglichst in den Alltag von Schule und Stadtteil zu integrieren und die vorhandene Kompetenz von Jugendlichen, Pädagogen, Eltern und anderen zur Gewaltthematik anzuregen und zu fördern. Das Projekt ist für jeden Schultyp bzw. für jede Schule konzipiert und wird in der Vorbereitungsphase flexibel auf die jeweiligen Alterstufen von Schülern und eventuell auf den Schultyp innerhalb der Vorbereitungsphase modifiziert. Das Projekt hat ausdrücklich präventiven Charakter. Daher sollte die Veranstaltung nicht als "Feuerwehr-" oder "Notfall-Projekt" für Schulen, in denen aktuelle (Gewalt-) Probleme vorhanden sind, missverstanden werden, schließt aber "problematische" Schüler oder Schulen deshalb natürlich nicht aus. Es setzt eine hohe Bereitschaft der betreffenden Schule bzw. der Lehrkräfte und SchülerInnen voraus, sich an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung zu engagieren. Im Vordergrund steht eine 20-stündige Lehrerfortbildung, die von der Beratungsstelle Gewaltprävention des Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung mitfinanziert wird. In dieser Fortbildung werden die Lehrkräfte intensiv und ausführlich auf die Durchführung der Projektwoche vorbereitet. Zudem bekommen alle teilnehmenden Lehrkräfte ein 80-Seitiges Projekthandbuch, welches Hintergrund, Konzept, Anleitung und Kopiervorlagen für alle Projektbereiche beinhaltet. Während der eigentlichen Projektwoche unterstützt das ikm auch mit Moderation und Coaching. Nach Absprache können auch weitere Hilfestellungen gegeben werden. Für den Flyer zur Gewaltpräventionswoche mit einer Kurzübersicht klicken Sie bitte hier Qualifizierung der SchülerInnenvertretung Durch unsere langjährige Arbeit als Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) an Hamburger Schulen mit den Schwerpunkten in Schulentwicklung, Gewaltprävention, Zivilcourage und Demokratieentwicklung haben wir im Austausch mit SchülerInnen, Lehrkräften und mit anderen Einrichtungen einen starken Bedarf für die Förderung der demokratischen Strukturen an Schulen festgestellt. Daraufhin haben wir ein Konzept für die Qualifizierung der SchülerInnenvertretung entwickelt, welches 2006 durch das Bundesprojekt entimon unterstützt wurde. Das Programm entimon ist Teil des Aktionsprogramms der Bundesregierung „Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ und hat uns die Qualifizierung der SchülerInnenvertretung an sechs Hamburger Schulen sowie die Herstellung und Verbreitung einer Broschüre ermöglicht. Es ist unser Anliegen, demokratische Strukturen und demokratisches Leben an Schulen zu verbreiten und zu stärken. Die Qualifizierung der SchülerInnenvertretung ist ein Trainingszyklus mit vier Bausteinen. Das ikm führt die Trainings in zwei aufeinanderfolgenden Jahren durch, wobei zunehmend die beglietenden Lehrkräfte mit einbezogen werden. Danach kann die Schule die Trainings selbstständig weiterführen und fest in das Schulprogramm aufnehmen. Baustein I: Das DreiTageSeminar Das Drei-Tage-Seminar beinhaltet einen Grundstock aus Präsentations- und Moderationstechniken, sowie Meinungsbildungsmöglichkeiten und Projektplanung. Sie sollen die SchülerInnenvertretung in der Ausübung ihrer Aufgaben unterstützen und ihnen Selbstsicherheit geben. Dieses Grundprogramm wird nach den Bedürfnissen der Klassensprecher-Innen und der Verbindungslehrkräfte mit einem Themenschwerpunkt belegt. So können z.B. die Konfliktmoderation in Gruppen, der Informationsfluss von der Klasse in Gremien und zurück oder die Planung und Durchführung eines tatsächlichen Projekts an der Schule je nach Wunsch in das Seminar aufgenommen werden. Baustein
II: Rechte, Pflichten, Ordnungsmaßnahmen (SSM) SchülermoderatorInnen des
Projekts „SchülerInnen – Schule – Mitbestimmung“ (SSM) arbeiten nach dem
Drei-Tage-Seminar an einem Vormittag mit den KlassensprecherInnen speziell
zu den Rechten, Pflichten und den Ordnungs-maßnahmen an ihrer Schule.
Einerseits behandelt dieses Training die rechtlichen Grundlagen für die
Arbeit der SchülerInnenvertretung. Andererseits wird die individuelle
Situation an der jeweiligen Schule bearbeitet.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||