"SchülerInnen lösen eigene Konflikte"
| ...ist das Ergebnis einer Veranstaltung beim Institut für konstruktive Konfliktaustragung. In Hamburg entwickeln sich seit einiger Zeit sogenannte "Streitschlichtungsprojekte" an Schulen, d.h. LehrerInnen, Schulleitungen, SchülerInnen und Eltern versuchen bei Auseinandersetzungen eine konstruktive Konfliktbearbeitung einzuleiten, um die bisherigen Konfliktaustragungsmuster an ihren Schulen zu verändern. Die bestehenden "Streitschlichtungsprojekte" in Hamburg sind nicht nach einem Muster entstanden. Vielmehr ist in den verschiedenen Schulen und anderen Einrichtungen ein je eigener Weg beschritten worden. Die Veranstaltung hatte verschiedene Leitfragen: Welche konkreten Erfahrungen sind in den jeweiligen Projekten gemacht worden? Wie wurde "Streitschlichtung" an einer Schule etabliert?, Wie sieht die Entwicklung aus der Sicht von SchülerInnen und aus der Sicht von LehrerInnen aus? Wie sind in anderen Systemen und Regionen Projekte aufgebaut worden? Welche Rolle und welche Aufgaben haben externe Expertinnen und Experten für eine Schule oder andere Einrichtung? Die Idee zu der Veranstaltung entstand durch die Zusammenarbeit im Projekt "Zivilcourage gegen Rassismus und Gewalt" mit dem Bildungswerk umdenken e.V. und verschiedenen anderen Institutionen, die in einem "Netzwerk für Zivilcourage" im Austausch miteinander stehen. Mit den Texten soll allen Interessierten Informationen über den Stand einiger Streitschlichtungsprojekte, sowie Beschreibungen wie der Alltag einiger StreitschlichterInnen aussieht, welche Inhalte in den Ausbildungen der SchülerInnen enthalten sind und wie die Implementierung von Streitschlichtungsprojekten in Schulen ablaufen. |
"SchülerInnen
lösen eigene Konflikte"
Erfahrung
von Schulmediation in Hamburg
Herausgeber: ikm Hamburg 2000, 31 Seiten