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Institut
für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V. ::: An der
Alster 40 ::: 20099 Hamburg ::: |
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Eine
Auswahl vergangener Veranstaltungen
Anspruch auf Gerechtigkeit in der Konfliktarbeit: (k)ein hilfreiches Konzept? Wurzeln der Gewaltfreien Kommunikation Schülerpräsentation des Projekts "Jugend forscht im Stadtteil - Sicherheit im Osdorfer Born" Gerechtigkeit und Friedenspädagogik in Afrika JuLeiCa - Jugendgruppenleiterausbildung Nightwind - mehr als ein Theaterstück Fachtagung "Eltern gewinnen für die Prävention" Friedenspädagogische Tagung - Was hat Afghanistan mit mir zu tun? Democracy begins in conversation Kolumbien anders: Kultur und Kommunikation als gewaltfreie Alternativen zum Krieg Bewohnerbefragung Bergedorf-West Wie entsteht ein Sinn für Gerechtigkeit? Die Hamburger Streitvermittler/innen setzen sich in Szene "Hinter Mauern wächst kein Frieden - Alternativen zur Gewalt in Nahost" Das erste Hamburger Streithaus eröffnet Gewaltige Tage im Ernst Deutsch Theater Auf der Suche nach Gerechtigkeit und Versöhnung "Wie Rechte den Ton angeben - der Sound des Hasses" Schnupperwochenende Grundausbildung Konfliktaustragung und Mediation Das ikm wurde fünf Jahre jung! Die Ausbildung in Stadtteilmediation 2003 "Mediation bei Nachbarschaftskonflikten: Streithaus St. Georg" "Jugend und Rechtsextremismus - Was tun?" "Stadtteilmanagement im Umgang mit Gewalt" in Szene gesetzt Zivilcourage gegen Rassismus und Gewalt "Vom Süden lernen" Programm zum Abbau von Vorurteilen und Rassismus "Stadtteil Mediation in Wilhelmsburg" Für
alle sind die Streitschlichtertage wieder ein besonderer Höhepunkt.
Sie finden vom 3.-4. März in den Räumen des Lehrerfortbildunsginstituts
statt. Schülerinnen und Schüler der Hamburger Schulen mit aktiven
Streitschlichtern sind dazu eingeladen!
Der friedenspädgogische Blick Anspruch
auf Gerechtigkeit in der Konfliktarbeit: (k)ein hilfreiches Konzept? Zeit:
Donnerstag,
28. Januar 2010 von 18 - 20 Uhr 30 Prof.Dr.
Alexander Redlich geht vom Vortrag von Dr. Heidi Ittner im April 2009
aus, befasst sich mit kritischen und positiven Aspekten normativer und
psychologischer Konfliktarbeit und nimmt Gerechtigkeit als Wert genauer
unter die Lupe, um darauf aufbauend gemeinsam mit den Teilnehmenden die
Frage zu bearbeiten, wie man in der Mediation mit dem Anspruch auf Gerechtigkeit
fruchtbar umgehen kann. Schülerpräsentation
des Projekts "Jugend forscht im Stadtteil - Sicherheit im Osdorfer Born"
Zeit und Ort: Montag, 13. Juli, 18 Uhr im Stadtteilbüro Osdorfer
Born
Mediation
und Gerechtigkeit Werde
Jugendgruppenleiter/in! Theater
der Unterdrückten Nightwind
- mehr als ein Theaterstück
Fachtagung "Eltern gewinnen für die Prävention"
Friedenspädagogische
Tagung - Was hat Afghanistan mit mir zu tun?
Democracy
begins in communiation
10-Jahresfeier
1.
Hamburger Friedenslauf Die Friedensorganisationen
peace brigades international und Forum Ziviler Friedensdienst, in Kooperation
mit der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft), dem ikm (Institut
für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation) und dem Jugendinformationsportal
"schrei-für-dein-recht.de" laden alle Hamburger Schulen zum 1. Hamburger
Friedenslauf ein. Der Friedenslauf wird auch vom LI (Landesinstitut für
Lehrerbildung und Schulentwicklung) unterstützt. Vom Gerhart Hauptmann
Platz durch die Hamburger Innenstadt auf einem ca. 1 km langen Parcours
werden ca. 1000 Schülerinnen und Schüler laufen und dadurch dazu beitragen,
die Öffentlichkeit auf das Thema Frieden aufmerksam zu machen.Der Friedenslauf
ist eine Friedensdemonstration, ein Bildungsprojekt, ein Sponsorenlauf
und ein Sportevent zugleich. Vor dem Lauf können die SchülerInnen
im Rahmen eines Begleitprogramms mit Veranstaltungen, Workshops und einem
Theaterprojekt mit gewaltfreien Alternativen der Konfliktbearbeitung in
ihrem Umfeld und in anderen Ländern auseinandersetzen. Der Friedenslauf
ist auch ein Sport-Event, und doch zählt nicht, wer als Erster ans Ziel
kommt. Das Ganze dient einem guten Zweck: Die jugendlichen LäuferInnen
suchen sich private Sponsoren, die pro gelaufener Runde einen bestimmten
Betrag spenden. Jede/r läuft so viele Runden wie möglich für den Frieden.
Mit den erlaufenen Spendengeldern wird die Friedensarbeit der peace brigades
international und des Forum Ziviler Friedensdienst in Konfliktländern
unterstützt werden.
Präsentation der Bewohnerbefragung
in Bergedorf West auf der Stadtteilkonferenz
Kinderkonferenz
Bergedorf Die Bergedorfer Kinder stellen die Materialien und Forschungsergebnisse vor, die sie unter verschiedenen Schwerpunktfragen gesammelt haben. Sie schauten sich den Zustand der Spielplätze an, beobachteten den Straßenverkehr aus ihrer Sicht, prüften die Kinderfreundlichkeit im Stadtteil oder fragten, ob für Kinder genügend Sicherheit und Ansprechpartner unter den Erwachsenen vorhanden sind. Angeleitet durch MitarbeiterInnen ikm zogen die Kinder mit Fragebögen, einem Forscherausweis, Kameras und anderen Ausrüstungsgegenständen gewappnet durch ihre Umgebung. Nach dem Forschertag wurden unter dem Motto "Motzen - Protzen - Klotzen" an guten neuen Vorschlägen und einem Forderungskatalog gearbeitet. "Motzen" bedeutet Kritik zu benennen und Formulierungen für die Forschungsarbeiten zu finden. Mit "Protzen" verbinden wir, der Fantasie der Kinder einmal freien Lauf zu lassen: Wie könnte die Idealwelt aussehen? Ja und "Klotzen" heißt: Was kann eigentlich realistischerweise gefordert werden? Ein Pate achtet darauf, dass die Ergebnisse der Arbeit der Kinder eine beständige Aufmerksamkeit bei den Entscheidungsträgern in Bergedorf bekommt! Im Bergedorfer Rathaus wird auf der Kinderkonferenz am 15.6. eine begehbare Ausstellung eröffnet, die Ergebnisse und Materialien der Stadtteilforscher zeigt. Am Kindertag am 15.6. werden die Kinder und ihre Paten auf der Kinderkonferenz der Senatorin Frau Schnieber-Jastram, dem Bezirksamtsleiter Herrn Dr. Krupp, und Mitgliedern der Bezirksversammlung, so wie den Mitarbeitern der Verwaltung ihre Ergebnisse vorstellen. Mit der Kinderkonferenz bekommt das besondere Expertenwissen der Kinder eine Stimme, die von den Entscheidungsträgern auch gehört wird. Wie entsteht ein Sinn für Gerechtigkeit? In
Kooperation mit dem Haus am Schüberg und der KZ Gedenkstätte
Neuengamme haben wir 2006 eine 4-teilige Veranstaltungsreihe zu dem Them
"Wie entsteht ein Sinn für Gerechtigkeit?" durchgeführt.
Der erste Abend mit Dr. Rahel Livne-Freudenthal und Dieter Lünse
behandelte die Dilemma mit den Grundrechten, wenn sie zueinander im Widerspruch
stehen und stellte das Programm "Betzavta" vor, zur Stärkung
der individuellen Kompetenzen im demokratischen Zusammenleben. Der zweite
Abend war ein Vortrag von Prof. Dr. Harald Welzer mit dem Titel "Woher
weiß man, was sich gehört?", in dem es um die Sozialpsychologie
von Anpassung und Abweichung ging. Anschließend fand am nächsten
Tag ein Studientag zum dem Thema der Gesamtreihe statt. Die Frage nach
dem Sinn für Gerechtigkeit wurde aus konfliktpädagogischer (Dieter
Lünse, ikm), aus errinnerungspädagogischer (Jens Michelsen,
KZ-Gedenkstätte Neuengamme), theologischer (Sönke Wandschneider)
und psychoanalytischer (Anna Staufenbiel-Wandschnieder) reflekiert und
diskutiert. Als letzter Teil der Veranstaltungsreihe fand ein Studientag
zum Volkstrauertag in der KZ-Gedenkstätte über Retter von jüdischen
Menschen im Nationalsozialismus statt, mit dem Titel:"...das tun, was
uns möglich ist." Die Hamburger Streitvermittler/innen setzen sich in Szene Am 15.6. 04 hatten das ikm, die Beratungsstelle Gewaltprävention und das Ernst Deutsch Theater Jugendliche aus den Hamburger Schulen in das Theater am Friedrich Schütter Platz eingeladen. Das Interesse, Streitschlichtung auf der Bühne zu sehen war groß und das Ernst Deutsch Theater für den Vormittag ausgebucht. Drei Szenen wurden gezeigt und ernteten viel Applaus. In den anschließenden Workshops mit den 120 Teilnehmenden erlebten wir die jugendlichen Teilnehmenden als echte Experten: Stolpersteine in der Streitschlichtung, Erfolge und Tipps für neue Schulen konnten von Ihnen sehr genau benannt werden. Mit der Zusammenfassund und einer abschließenden Szene ging die Veranstaltung erfolgreich zu Ende. Der NDR 90,3 berichtete für die Hamburger Öffentlichkeit. Übrig blieb nur der Wunsch nach einer Folgeveranstaltung 2005. Diese Veranstaltung wurde am 18.5. 2005 erfolgreich im Landesinstitut für Lehrerbildung in Kooperation mit der Beratungsstelle Gewaltprävention wieder durchgeführt. Das Hamburger Abendblatt berichtete auf der ersten Seite. Die Streitvermittler wurden von einem Vertreter der Handelskammer, dem Landesschulrat Herrn Daschner und mit einem Zertifikat geehrt. Die Landesunfallkasse unterstützte das Engagement der SchülerInnen und die Organisatoren in ihrer Arbeit. "Hinter Mauern wächst kein Frieden - Alternativen zur Gewalt in Nahost" Noah Salameh, Palästina Zentrum für Konfliktlösung und Versöhnung in Bethlehem und Amos Gvirtz aus Israel, Mitbegründer von Israelis und Palästinenser für Gewaltfreiheit und dem Israelischen Komitee gegen die Zerstörung von Häusern berichteten am 03.06. 2004 von ihrer Arbeit. Sie analysierten hervorragend die Situation zwischen Israel und Palästina und nahmen fast weise das Urteil des internationalen Gerichtshofes vom Juli 2004 vorweg. Aus ihrer Praxis ist mehr als verständlich, dass der Frieden Versöhnung braucht und keine weitere Eskalation. Wenn ein Israeli und ein Palästinenser sich gemeinsam auf den Weg machen, diese Botschaft zu verbreiten, ist ein kleiner Anfang im Zyklus der Gewalt erkennbar. Die 100 ZuhörerInnen dankten ihnen und den Organisatoren für diese Arbeit. Das ikm führte den Abend in der Aula der Heinrich Wolgast Schule im Stadtteil St. Georg in Kooperation mit dem Versöhnungsbund, dem Archiv Aktiv Hamburg, den PädagogInnen für den Frieden und den Paece Brigades International durch. Die gesamte Vortragsreise der beiden Referenten in Deutschland und Frankreich wurde vom Versöhnungsbund organisiert. Texte zum Nachlesen können beim Versöhnungsbund und beim ikm gerne bestellt werden: per email: info@ikm-hamburg.de lief vom 9. - 25. April 2004 zum Anlass: 10
Jahre Verfassung in Südafrika
Das erste Hamburger Streithaus eröffnet In St. Georg steht seit dem 2.3. 2004 das erste Hamburger Streithaus. Schon länger läuft die Arbeit an diesem Projekt wie auch die Kurzdarstellungen der nachfolgenden Veranstaltungen zeigen. Im März war es so weit: Der Bezirksamtsleiter Herr Markus Schreiber, die Intendatin des Ernst Deutsch Theaters Frau Isabella Vertès-Schütter, der Vorsitzenden der Bürgerstiftung Dr. Klaus Rollin, vom Beirat des ikm Frau Dr. Christiane Rix und Dieter Lünse vom ikm begrüßten die Gäste. Dieter Lünse führte durch das Abendprogramm indem die zehn Hambuger StreitvermittlerInnen für die Stadtteilmediation in St. Georg im Mittelpunkt standen. Ihnen wurde ein Zertifikat von Herrn Schreiber und Frau Vertès-Schütter übergeben, welches ihre erfolgreiche Ausbildung am ikm dokumentierte. Der Abschluss war die Übergabe an den Stadtteil St. Georg. Die Streitvermittler arbeiten zukünftig im so genannten Streithaus, welches sich in den Räumen der Heinrich Wolgast Schule befindet und über die Nummer 28 00 68 51 erreichbar ist. Die StreitvermittlerInnen können gegen Spende gerufen werden, um bei einem Konflikt im Stadtteilleben zu vermitteln. Nähere Infos versenden wir gerne. Gewaltige Tage im Ernst Deutsch Theater Es ist ein positives Signal, wenn ein Theater gesellschaftlich relevante Inhalte aufgreift und zur Auseinandersetzung mit ihnen auffordert. Gewalt ist ein Thema, mit dem wir auf unterschiedliche Weise konfrontiert werden - weltpolitisch durch Kriege oder Terrorakte, durch das Erleben individueller Gewalt sogar im familiären Umfeld oder durch Darstellungen in den Medien - und das uns vielfach beschäftigt. Deshalb unterstütze ich das plattform - festival, ..... toi, toi, toi wünschte Dr. Dorothee Stapelfeldt, Bürgerschaftspräsidentin und Schirmherrin von GEWALTIGE TAGE für die Veranstaltungen vom 7.-11. Januar 2004. Was tun, wenn gemobbt, bedroht, geschlagen und zerstört wird? Ob Familie, Schule oder Freundeskreis - oft geht gewaltig etwas schief. Was sind die Probleme? Und wie kann man sie lösen? Wie ist die Situation in Hamburg? Fachleute kamen am 10.1. 04 mit dem Publikum im Theater ins Gespräch. Weit über 100 Jugendliche und 50 Erwachsene waren gekommen. Mit den ReferentInnen Prof. Renate Harter-Meyer, Erziehungswissenschaft Uni Hamburg, Prof. Jens Weidner, Sozialpädagogik HAW Hamburg, Dieter Lünse, Institut für Konfliktaustragung Hamburg wurde diskutiert. Im Rahmenprogramm waren die Theater-Kommunikationsgruppe "Kaleidoskop" und die Streitvermittler der Schule Osterbrook. Moderation Herbert Schalthoff (Hamburg 1). In Kooperation mit dem Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation. Auf der Suche nach Gerechtigkeit und Versöhnung war eine Veranstaltung am 5.11. 2003 in der Gedenkstätte Bullenhuser Damm 92 (S-Bahn Rothenburgsort). Die Veranstaltung der Gedenkstätte KZ-Neuengamme beinhaltete einen Vortrag zur Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika von Sönke Wandschneider. Weiterhin wurden Informationen zur Südafrika Reise gegeben, die vom ikm, dem Haus am Schüberg und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gemeinsam durchgeführt wird. Zur Wahrheits und Versöhnungskommission versenden wir auf Anfrage gerne weitere Informationen. "Wie Rechte den Ton angeben - der Sound des Hasses" Unter SchülerInnen und Jugendlichen hat sich in den vergangenen Jahren der sogenannte RechtsRock weit verbreitet. Der Vertrieb dieser Musik erfolgt auf vielfältige Weise: Fanzines machen die Bands und deren Musik bekannt, Musiktauschbörsen und Homepages stellen die Songs häufig kostenlos zum Download bereit, Plattenfirmen, Mailorder, Läden oder RechtsRock-Konzerte bieten weitere Möglichkeiten. LehrerInnen, PädagogInnen und Eltern stehen dieser seit Jahren stattfindenden Entwicklung meist ratlos gegenüber. Die beiden Autoren Jan Rabe und Christian Dornbusch haben ein Buch mit dem Titel "Rechts-Rock - Bestandsaufnahme und Gegenstrategien" veröffentlicht, in dem umfangreich über die Aktivitäten der RechtsRock-Szene und deren Verbindungen zu Naziorganisationen informiert und analysiert wird. Die beiden Autoren sind die Referenten des Workshops und arbeiten multimedial: Songtexte werden vorgestellt und diskutiert, Videosequenzen machen anschaulich, was auf RechtsRock-Konzerten geschieht, Soundbeispiele von verschiedenen Bands werden per Audio eingespielt, per Overhead-Folien werden Symbole und Erkennungszeichen visualisiert etc. In Kooperation mit RockLinks, GEW HH, Elternkammer und Landeszentrale für politische Bildung Hamburg haben wir dieses sehr spannende Thema vom 31.10.-1.11. 03 angeboten. Auf Anfrage versenden wir Informationen zu dem Thema und sammeln gerne InteressentInnen, um es wieder anzubieten. Infos unter: www.rock-links.de und ikm. Wir hören, dass ein Großteil der Konflikte bei "den Türken" zu suchen sei. Oder aber andere Personengruppen werden verdächtig für eine Reihe von Vorkommnissen zuständig zu sein. Wird damit eine Ethnisierung von Konflikten betrieben oder sind Vorurteile im Spiel oder wie kommen diese Zuschreibungen zustande? Die Referenten waren Andreas Hieronymus, Ali Özdil und Dieter Lünse. Andreas Hieronymus hat aufgrund des Sprachrepertoires der Jugendlichen von einer Untersuchung in Bergedorf und Altona wie auch von zwei vergleichbaren Stadtteilen in London berichtet. Ali-Özgür Özdil hat sich auf seine Erfahrungen über die Entwicklung von Vorurteilen seit dem 11.9. 2001 Stellung bezogen. Er nahm die Fragestellung auf, welchen Einfluss "Ethnisierung" als Herleitung für aktuelle Konflikte auf das Geschehen hat. Dieter Lünse berichtete von den Fachgesprächen im Stadtteil zum Umgang mit Gewalt und Konflikten und stellte die Konfliktlandkarte als praktischen Handlungsansatz für den Umgang mit Vorurteilen, Konflikten und Gewalt vor. Schnupperwochenende
An diesem Wochenende gab es im Juni 2004 und 2005 die Gelegenheit in kurzer
Form viel über Mediation zu erfahren. Wir führten in das Phasenmodell
ein und informierten über Anwendungsmöglichkeiten. Zum Abschluss
stellten wir die komplette Ausbildung des ikm in Konfliktaustragung und
Mediation vor. Das ikm wird ein Schnupperwochenende in 2006 wieder anbieten.
Das
ikm wurde fünf Jahre jung! Vor genau fünf Jahren und ein Tag tagte die Gründungsveranstaltung. Kann Zivilcourage qualitativ und auch quantitativ in Hamburg gefördert werden, war die große Frage. Ein Schüler hatte sich in Hamburg Neuwiedenthal das Leben genommen, weil er nach Erpressungen nicht mehr weiter wusste. Ein erschreckender Fall und Anlass zukünftig unter Kinder und Jugendlichen wie auch unter Erwachsenen stärker Zivilcourage zu fördern. Viele Organisationen befanden, dass dies aus der Mitte eines Instituts zu leisten sei und die Gründung wurde befördert. Redner
und Rednerinnen des kleinen Festaktes: Die Ausbildung in Stadtteilmediation 2003 Ab dem 26.6. 2003 begann unsere erste Ausbildung in Stadtteilmediation. Wir verfolgen schon länger die Einrichtung eines Streithauses in Hamburg St. Georg und bieten jetzt zu diesem Zweck die erste Ausbildung an. Sie umfasst etwas mehr als 100 Stunden und endet im November diesen Jahres. Überschaubar und günstig besteht damit die Möglichkeit zu Konflikten im Stadtteil zu arbeiten, Menschen aus verschiedenen Berufssparten in konstruktiver Konfliktaustragung zu sehen und zu lernen wie Konflikte aus der Sackgasse herauskommen. ist immer wieder eine große Frage im Umgang mit der Bearbeitung von Gewalt und Konflikten. Im Rahmen des Projektes des ikm "Zivilcourage gegen Rassismus und Gewalt" boten wir die Qualifizierung zum Rollenspiel in einem Tagesworkshop an. Diese Veranstaltung wurde 2003 und 2004 wiederholt, weil die Nachfrage sehr groß war. "Mediation bei Nachbarschaftskonflikten: Streithaus St. Georg" wurde am 28.11. 2002 von 17 bis 19 Uhr im ikm mit fast 60 Anmeldungen sehr nachgefragt. Der Ärger im Haus oder im Stadtteil wird ausgesessen oder in der Wut hilft nur noch der Anruf bei der Polizei. Beides sind schwierige Wege, wenn die Gründe für den Ärger nicht Anzeigen relevant sind. Sollte eine Verständigung möglich sein, können "allparteiliche" Dritte sehr gut helfen. Welchen Anteil Wohnungsbaugesellschaften dabei haben war an dem Abend das Thema. Ein kleiner Text zu den Ergebnissen des Themenfeldes ist im ikm erhältlich. "Jugend und Rechtsextremismus - Was tun?" war am 7.11. 2002 Thema im ikm. Mit Dr. Wilfried Schubarth (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Greifswald), Lehrerinnen und Lehrer wurden auf verschiedene pädagogische Konzepte zur Prävention und Intervention bei Rechtsextremismus eingegangen, wissenschaftliche Ergebnisse vorstellt und über die Wirkung der Konzepte beraten. Nicht nur in der Theorie sondern praktisch wurden auf die Fragen im Umgang mit rechtsorientierten Jugendlichen eingegangen und Reaktionen erarbeit. Eine Dokumentation kann beim ikm per email oder per fon oder per fax bestellt werden.
Kreative Trauma- und Konfliktbewältigung in Südafrika mit Hloniphile Dlamini (17. Okober 2002)
Die südafrikanische Theaterwissenschaftlerin und Lehrerin Hloniphile Dlamini
unterrichtet an einer weiterführenden Schule in KwaZulu Natal die Fächer
Kunst und Theater. Als freie Mitarbeiterin bietet sie bei unterschiedlichen
sozialen Projekten Trainingsseminare zum Umgang mit Gewalt und zur Thematisierung
von HIV/Aids in der Familie und in der Gemeinde an. Durch das Ausprobieren
verschiedener Methoden wurde beim ikm in diesem Workshop über Chancen
und Grenzen der Traumabewältigung und Konfliktbearbeitung durch künstlerische
Mittel diskutiert. Sicherheit
und Vertrauen Das Thema wurde in einem szenischen Spiel am 24. Juni 2002 im Malersaal des Schauspielhauses auf die Bühne gebracht. Mit über 150 Personen (200 Anmeldungen) war die Veranstaltung ausgebucht. Ein ausführlicher Bericht und eine Videodokumentation folgen in Kürze. Der Inhalt Die so genannten "sozialräumlichen Fachgespräche zum Umgang mit Gewalt und Konflikten" (siehe auch "Reader zum Umgang mit Gewalt und Konflikten" auf der ikm Seite Publikationen) werden seit zwei Jahren in verschiedenen Stadtteilen in Kooperation vom Amt für Schule und Amt für Jugend unter Leitung des ikm durchgeführt. Aus acht Stadtteilen waren bisher die Fachleute für das Thema "Gewalt als möglicher Indikator für sozial belastende Faktoren in der Region" dabei. Gewalt im Sozialraum zu erkennen, einen konstruktiven Umgang zu planen und an den "Angebotsstrukturen zur Verbesserung und Entspannung der Lebenslagen für Kinder und Jugendliche" zu arbeiten, sind die Ziele. In ihrer jeweiligen Zusammensetzung bieten die Beteiligten an den Fachgesprächen die nötige Struktur und die sozialen Leistungen für einen Stadtteil. In acht Regionen mit fast 10 % der Hamburger Bevölkerung fanden die Gespräche bisher statt. Was wurde erreicht? Welche Kriterien zur Bewertung von Gewalt wurden entwickelt? Wie kann der Angst vor Gewalt begegnet werden? Wie kann Sicherheit und Vertrauen bei der Bevölkerung im Stadtteil aufgebaut und erhalten werden? Zu dem szenischen Spiel bezogen Stellung: Vom Amt für Schule Landesschulrat Herr Daschner; Von der Polizei der Polizeipräsident Herr Nagel; Vom Amt für Jugend Frau Dr. Birtsch; Von der Ev. Kirche der Pastor Herr Strehlke;Vom Bezirk Mitte Frau Wehrend-Schulz Aktuell (Juni 2005) gibt es zu der Veranstaltung und den bisherigen 16 Fachgesprächen eine CD Rom mit einem Film, vielen Texten, Methoden und dem Konzept. Bitte beim ikm unter info@ikm-hamburg.de bestellen. Zivilcourage gegen Rassismus und Gewalt Mit umdenken - Politisches Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung e.V., arbeitet das ikm schon seit einigen Jahren intensiv mit Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich der Gewaltprävention und des Anti-Rassismus. Ziel ist es, Zivilcourage bei Einzelnen zu fördern, MultiplikatorInnen weiterzubilden, die Diskussionen über Ursachen und Folgen von Gewalt und Rassismus in Hamburg zu führen und dabei von internationalen Erfahrungen zu lernen. "Können wir Zivilcourage lernen?" Am 20.11. 01 waren die Bedingungen, Grenzen und Möglichkeiten von Zivilcourage im ikm Thema. Seit Anfang der 90er Jahre laufen viele Kurse in Zivilcourage bis hin zu Ausbildungen in den für Zivilcourage nötigen Kompetenzen. Über 4000 Jugendliche haben in Hamburg an Kursen teilgenommen. Was haben die Kurse bewirkt? Wer übt wirklich Zivilcourage aus? Wie gestaltet sich die Praxis der positiven Erfolge, die nur selten sichtbar werden, weil das mediale Hauptaugenmerk die negativen Nachrichten sind? Zu den Fragen sprachen Herr Prof. Peter Krahulec und Herr Prof. Gerd Meyer neben weiteren Referenten. Herr Krahulec bildet in Fulda StudentInnen der Sozialpädagogik in Zivilcourage aus und Herr Meyer aus Tübingen hat die "Zivilcourage im Alltag von BerufsschülerInnen" untersucht. Weiterhin findet eine Befragung der TrainerInnen und Schulen, die die Kurse duchgeführt haben, statt. Das Ergebnis wurde am 20.11. 2001 vorgestellt und kann per email bei uns abgefordert werden. Informationen, Evaluierung und einen ausführlichen Bericht sind beim ikm per e-mail zu haben. "Vom
Süden lernen" Im Zuge von Anschlägen, Überfällen in den letzten Jahren und Monaten auf AusländerInnen wird nach Zivilcourage und präventiven Konzepten gefragt, um auf Gewalt und Rassismus zu reagieren. "Vom Süden lernen" möchte vor diesem Hintergrund mit TrainerInnen aus Südafrika den Teilnehmenden ein Programm und Erfahrungen weitergeben, um Diskriminierung abzubauen. Dazu wurden Menschen aus dem "Süden" als Lehrende gefragt, weil in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit allzu oft nur der "Norden" Programme entwickelt und nur bedingt auf die Erfahrungen aus dem Süden Rücksicht nimmt. Und es soll die Chance genutzt werden das Nord-Süd-Gefälle mit den ReferentInnen aus Südafrika neu zu ordnen. Die Veranstaltungen dazu wurden im Frühjahr 2001 in Kooperation mit dem Kirchlichen Entwicklungsdienst und dem inkota-Netzwerk durchgeführt. Zur Zeit sind weitere Termine in Planung. Der Ansatz wird in einem Artikel von Gisela Führing "Der Anti-Bias-Ansatz gegen rassistische Strömungen in Südafrika" dargestellt. Auf Anfrage verschicken wir den Artikel. Informationen und Anfrage zum Artikel beim ikm. "Stadtteil Mediation in Wilhelmsburg" Die Veranstaltung am 7.11. 01 stieß bei 50 Teilnehmenden im Bürgerhaus Wilhelmsburg auf ein sehr reges Interesse. Was tun, wenn Nachbarn über laute Musik, über die mangelnde Reinigung oder über Fahrräder im Hausflur streiten? Vorgestellt wurden die Grundideen der Mediation, Erfahrungen aus Lyon in Frankreich und die erfolgreiche Arbeit mit dem Täter-Opfer Ausgleich und Mediation in Bremen. Im Stadtteil wird an den Schulen sehr viel zur Gewaltprävention getan. An drei Schulen wird unter anderem die Streitvermittlung von Schülern unter Schülern gemacht. Ein Schüler der Gesamtschule Kirchdorf berichtete über seine Arbeit. Weiterhin werden an der Volkshochschule Konfliktlotsen ausgebildet. Unterschiedliche Teilnehmende wie Hausmeister, Eltern, Sozialarbeiter lernen Mediation und stellten ihre Ideen der Umsetzung im Stadttteil vor. Wenn Eltern sich über Hunde auf den Spielplätzen beschweren oder Paare sich über ihre Kinder streiten oder Gruppen eines Stadtteils um die Nutzung von Räumen in Kulturhäusern kämpfen, wird es wohl bald eine Stelle in Wilhelmsburg zur Streitvermittlung geben. Statt die Konflikte lange auszusitzen oder mit Pöbeleien zu reagieren, ist das Angebot der Mediation im Stadtteil geplant. Aus der Ausbildungsgruppe der VHS wird an Plänen geschmiedet, eine Alternative anzubieten und Konflikte in konstruktive Bahnen zu lenken. Hauptsächlich wurde auf das Beispiel aus Lyon in Frankreich geachtet, um für Wilhelmsburg davon zu lernen. Dort ist Mediation ein allumfassendes staatliches Programm. Interessenten können sich an verikom in Wilhelmsburg/ Kirchdorf-Süd wenden oder beim ikm die Dokumentation dieser Veranstaltung bestellen. |
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