Interkulturelles Kompetenztraining

Wir freuen uns sehr, dass aktuell auf SPIEGEL online unser „Interkulturelles Kompetenztraining (IKK)“ porträtiert wird, welches wir nun schon seit 10 Jahren gemeinsam mit der Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung des Li durchführen. Hier können Sie sich den 5-minütigen Kurzfilm zum IKK Training angucken, indem das IKK ganz haptisch und praktisch sichtbar wird.

Inhaltlich beruht das Training auf dem Anti-Bias Ansatz, welcher den bewussten Umgang mit Vorurteilen und Diskriminierung auf zwischenmenschlicher Ebene, wie auch institutioneller und gesellschaftlicher Ebene fördert.In einer 40-stündigen Qualifizierung durchlaufen die Teilnehmenden im IKK Übungen zu Kulturen, Wahrnehmung, Werten, Minderheits- und Mehrheitsverhältnissen, Kommunikation und Konflikten. Sie reflektieren hierbei ihre Haltung und erproben sich als Trainer*innen. Zum Schluss erarbeiten sie ein IKK-Konzept für ihre jeweilige Schule, sodass sie das Training mit ihren Klassen direkt umsetzen können.

Mehr als 280 pädagogische Fachkräfte an über 50 Hamburger Schulen aller Schulformen wurden bisher als Trainer*innen ausgebildet. Die Nachfrage nach den 2x im Jahr angebotenen Qualifizierungskursen übersteigt in der Regel um 30% die Zahl der vorhandenen Plätze. Ein ausgefeiltes Bewerbungsverfahren sorgt dafür, dass bei der Auswahl der Bewerbungen vorrangig Schulen zugelassen werden, die eine systemische Verankerung des Trainings in der Schule gewährleisten können. Das IKK soll sinnvoll an die schon vorhandenen Präventionsprogramme jeder Schule angedockt werden und kann flexibel in unterschiedlichsten Jahrgängen stattfinden. Je mehr das IKK als Grundhaltung und mit Übungseinheiten in den Regelunterricht und Schulalltag integriert ist, desto qualitativer natürlich der Mehrgewinn für alle Beteiligten in der Schule.

Das IKK ist in diesem Umfang nur möglich weil die Unfallkasse Nord seit Anbeginn vor zehn Jahren und die Dürr Stiftung seit fünf Jahren die Umsetzung in verschiedenster Weise fördert.

Unten finden Sie den Link zum Artikel von Heike Klovert in SPIEGEL online vom 6.2.2019.