Altona Mitt'einander

Ein friedliches Miteinander der Religionen in Altona ist schon heute nicht die Ausnahme, sondern gelebte Praxis. Das wollen die Initiatoren des Projektes "Altona Mitt‘einander–Raum für Religion_en" sichtbar machen und ihren Beitrag zu einem toleranten und demokratischen  Gemeinwesen im Stadtteil zu leisten.

Christen aus den unterschiedlichsten evangelischen und katholischen Gemeinden, Aleviten,verschiedene Moscheegemeinden, sowie auchBuddhistenhaben sich schon  gefunden, um trotz ihrer Unterschiedlichkeit, das  gemeinsame friedliche Fundament für ein Miteinander in Altona zu stärken. Seit gut einem Jahr denken Akteure im Rahmen des Interreligiösen Forums Altona über einen gemeinsamen Raum der Begegnung und des Lernens in   Altona nach. Dieser könnte unterschiedlichen religiösen Gruppen und Gemeinschaften Raum bieten zum Dialog, zur Begegnung, zum Feiernund zum Lernen.

Für den Prozess sollen ausdrück auch Vertreter*innen der Zivilgesellschaft mit einbezogen werden. Bei einem Workshop am 25. September 2018 im Altona Rathaus wurde hierfür der Grundstein gelegt.

Altona kann ein langfristiges Leuchtturm-Projekt werden, das für eine diverse Stadtgesellschaft steht, in der wir uns in unseren Unterschiedlichkeiten menschlich begegnen können. Die Religionsgemeinschaften wollen gelebte  Vorbilder für die Jugend sein, um die zukünftige Stadtgesellschaft in ihrem demokratischen Verständnis von Pluralität zu stärken. Hierfürwollen wir ein Netzwerk aus belastbaren Beziehungen knüpfen.

Das Institut für Konfliktaustragung und Mediation (ikm) wurde als nicht-konfessionelle Einrichtung von den Religionsgemeinschaften beauftragt, den gesamten Prozess des interreligiösen Miteinanders in Altona zu begleiten.
Die „Partnerschaft  für  Demokratie  und Vielfalt  Altona“ mit Fach- und Koordinierungsstelle bei der Johann Daniel Lawaetz- Stiftung und das Bezirksamt Altona unterstützen dieses Vorhaben aufgrund der Relevanz für unser Miteinander.