
EINHEIT BEDEUTET NICHT IMMER EINER MEINUNG ZU SEIN
Heute feiern wir den Tag der Deutschen Einheit. Mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung erinnert dieser Tag nicht nur an ein historisches Ereignis. Er wirft auch Fragen auf, die heute aktueller sind denn je:
Was bedeutet gesellschaftlicher Zusammenhalt in einer Demokratie?
Menschen bringen viele Erfahrungen, verschiedene Biografien, Werte und Perspektiven mit. Daraus entstehen Unterschiede – und immer wieder auch Konflikte. Eine demokratische Gesellschaft zeichnet sich nicht dadurch aus, dass diese Konflikte verschwinden, sondern dadurch, dass wir lernen, sie konstruktiv auszutragen!
Die aktuellen Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zeigen, wie vielfältig, kontrovers und zugleich herausfordernd demokratische Gesellschaften sind!
Sie führen uns vor Augen: Demokratie lebt nicht allein von Wahlen, sondern eben auch davon, wie wir mit unterschiedlichen Perspektiven, Interessen und Konflikten im Alltag umgehen!
Unsere beiden demokratiebildende Arbeitsschwerpunkte Diversitätssensibilität und konstruktive Konfliktaustragung leisten dazu einen wichtigen Beitrag.
Seit über 25 Jahren arbeiten wir im ikm in diesen Themenfeldern. Im Zentrum steht für uns Artikel 1 des Grundgesetzes: Die Würde jedes Menschen ist zu achten und zu schützen. Diese gemeinsame Grundlage ist unverzichtbar für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben!