„We see us“ sind Empowerment-Formate für Schüler*innen, die Rassismus erleben.
In entspannter Atmosphäre – mit leckeren Snacks und ohne Druck – kommen die Jugendlichen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam zu überlegen: Was erleben wir? Was brauchen wir? Was tut uns gut?
Die Schüler*innen entscheiden mit den Referent*innen gemeinsam, wofür die Zeit genutzt werden soll.
Mögliche Inhalte können sein:
- Austausch über persönliche Erfahrungen mit Rassismus
- Gemeinschaftliches Erkennen geteilter Erlebnissen und Muster
- Stärkung von Selbstbewusstsein, Ressourcen und Resilienz
- Sichtbarmachen von Vorbildern: Lebensgeschichten und Empowerment
- Alltagsrassismus benennen lernen – ohne Scham und Druck
- Formulierung von Wünschen an das eigene Umfeld (Schule, Politik, Gesellschaft)
Für wen ist der Raum gedacht?
Für Schüler*innen, die selbst Rassismus erfahren – und Lust haben, sich mit anderen auszutauschen, die ähnliches erleben.
Die Gruppen werden klassenübergreifend altersgerecht aufgeteilt:
- Jahrgänge 5–7
- Jahrgänge 8–10
- Jahrgänge 11–13
*max. 20 Teilnehmende
*ohne Lehrkräfte
Format & Umsetzung:
Das Angebot kann entweder als Empowerment Brunch mit mehreren Terminen oder als einmaliger Workshop gebucht werden.
Empowerment-Brunch:
- 3 Termine à 3 Stunden über drei Monate hinweg verteilt
- Durchführung in den Räumen der Schule oder an nahegelegenen außerschulischen Lernorten (z. B. Haus der Jugend)
- Begleitung durch qualifizierte Referent*innen
- Vorabgespräch mit der Schule zur organisatorischen Abstimmung (Zeiträume, Gruppenzusammensetzung etc.)
Empowerment-Workshop:
- 5 Unterrichtseinheiten 2.-6. Schulstunde
- Durchführung in den Räumen der Schule oder an nahegelegenen außerschulischen Lernorten (z. B. Haus der Jugend)
- Begleitung durch qualifizierte Referent*innen
- Vorabgespräch mit der Schule zur organisatorischen Abstimmung (Zeiträume, Gruppenzusammensetzung etc.)
Die Formate werden ausschließlich von Trainer*innen umgesetzt, die selbst negativ von Rassismus betroffen sind.